Heute morgen, am 18.01.2019, haben die Studentinnen der JXK (Jinên Xwendekarên Kurdistan — Studierende Frauen aus Kurdistan) eine Störaktion in der Universität Hannover durchgeführt. Dabei sind die Studentinnen in eine Politik-Vorlesung zum Thema „Unterschied zwischen demokratischen und autoritären Herrschaftssystemen“ gegangen. Dort haben sie eine kurze Rede zur aktuellen politischen Lage mit Bezug zum Hungerstreik der HDP-Abgeordneten Leyla Güven gehalten. Sie betonten, dass sich außerdem über 290 weitere Insassen der türkischen Gefängnisse, sowie zahlreiche solidarische Menschen in anderen Ländern, dem Widerstand angeschlossen haben.
Sie alle fordern die Beendigung der Totalisolation Abdullah Öcalans, dem Repräsentanten des kurdischen Volkes.
Die Studentinnen machten darauf aufmerksam, dass der weltweite Hungerstreik von den Medien weitestgehend verschwiegen wurde und die Presse ihrer Verpflichtung zur Berichterstattung nicht nachgekommen ist. Die jungen Frauen der JXK forderten die anwesenden Studierenden dazu auf, sich mit der aktuellen Lage auseinander zu setzen und Öffentlichkeit für die Situation des kurdischen Volkes zu schaffen.
Während der Ansprache hatte ein Student solidarisch seine Faust erhoben. Zum Schluss applaudierten die anwesenden Studierenden.